Management and Quality Certification Service

Qualitätsmanagement in Dienstleistungsunternehmen ONR 49000 ff

Qualitätsmanagement in Dienstleistungsunternehmen ONR 49000 ff.:

An Risikomanagement kommt spätestens seit KonTraG und Basel II kaum ein Unternehmen mehr vorbei. Doch die Urheber dieser Vorschriften haben nur wenig dazu gesagt, wie ein Risikomanagementsystem im Unternehmen aussehen soll. Die Österreichische Norm ONR 49000 ff. bieten nun einen Standard zum Aufbau eines solchen Risikomanagementsystems.

Die ONR 49000-Normenreihe entstand in Zusammenarbeit von österreichischen, schweizerischen und deutschen Fachleuten und wurde bereits im Jahre 2004 veröffentlicht. Sie besteht aus folgenden Dokumenten:

  • ONR 49000:2004: Risikomanagement für Organisationen und Systeme. Begriffe und Grundlagen
  • ONR 49001:2004: Risikomanagement für Organisationen und Systeme. Elemente des Risikomanagementsystems
  • ONR 49002-1:2004. Teil 1: Risikomanagement für Organisationen und Systeme. Leitfaden für das Risikomanagement
  • ONR 49002-2:2004. Teil 2: Risikomanagement für Organisationen und Systeme. Leitfaden für die Einbettung des Risikomanagements in das Managementsystem
  • ONR 49003:2004. Risikomanagement für Organisationen und Systeme. Anforderungen an die Qualifikation des Risikomanagers.

Die Normenreihe stellt damit ein komplettes Regelwerk zur Verfügung, das sowohl für den Aufbau eines Risikomanagementsystems als auch für die Einbettung in ein integriertes Managementsystem geeignet ist sowie die Anforderungen für die Qualifikation des Risikomanagers festlegt.

Während die meisten Ansätze für Risikomanagementsysteme einen vorwiegend finanzorientierten Ursprung haben und von der vergangenheitsbezogenen Betrachtungsweise des traditionellen Controllings geprägt sind, stellt die ONR 49000-Normenreihe einen ganzheitlichen Systemansatz in den Vordergrund, bei dem es nicht nur um die quantitative Bewertung von Risiken geht , sondern vor allem um eine systematische, kontinuierliche Beschäftigung mit den Unternehmensrisiken sowohl horizontal, d. h. über alle Prozesse und Abteilungen hinweg, als auch vertikal, d. h. entlang der hierarchischen Strukturen.

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